Berichte lokaler Medien deuten darauf hin, dass ein Zugführer ums Leben gekommen ist und mindestens 14 weitere Personen Verletzungen erlitten haben, nachdem ein Nahverkehrszug in der Nähe von Barcelona entgleist und anschließend verunglückt ist.
Lokale Beamte gaben an, dass der Rodalies-Zug am Dienstagabend zwischen Gelida und Sant Sadurní mit einer Stützmauer kollidierte, die auf die Gleise stürzte.
Rettungsdienste prüfen derzeit das Ausmaß der Verletzungen der Fahrgäste.
Der Vorfall ereignete sich inmitten schwerer Stürme, die den Nordosten Spaniens heimsuchen.
Nach Angaben der Rettungsdienste befinden sich elf Krankenwagen vor Ort in Gelida, Katalonien – etwa 35 km westlich von Barcelona –, um die Verletzten zu versorgen.
Die örtliche Feuerwehr berichtete, dass sie 35 Einsatzkräfte zum Unfallort entsandt habe, wo sie einen Fahrgast retteten, der im Zug eingeschlossen war.
Rettungsdienste haben die Evakuierung von Verletzten in nahegelegene Krankenhäuser bestätigt, darunter die Krankenhäuser Moisès Broggi, Bellvitge und Vila Franca.
Zahlreiche Küstenregionen im Osten und Nordwesten Spaniens sind aufgrund der widrigen Wetterbedingungen in hoher Alarmbereitschaft. Auch aus den spanischen Pyrenäen wurden Schneestürme gemeldet, zusammen mit Küstenstürmen auf Menorca, die mehrere Meter hohe Wellen verursachen.
Dieser Vorfall in Katalonien folgt auf eine Kollision zwischen zwei Hochgeschwindigkeitszügen in Adamuz, Andalusien, nur zwei Tage zuvor, die eines der schwersten Zugunglücke in Spanien seit über einem Jahrzehnt darstellt.
Mindestens 42 Todesfälle wurden bestätigt, nachdem Waggons eines Zuges auf dem Weg nach Madrid entgleisten, auf gegenüberliegende Gleise gerieten und mit einem entgegenkommenden Hochgeschwindigkeitszug kollidierten.
Behörden berichten, dass die zerfetzte Trümmer die Bemühungen behindern, die noch im Inneren eingeschlossenen Personen zu bergen.
Die Ermittler ermitteln noch immer die Ursache des tödlichen Unfalls vom Sonntag in Südspanien.
Die Kollision vom Sonntag in Südspanien forderte mindestens 40 Todesopfer und ist damit der tödlichste Unfall, den das Land seit über einem Jahrzehnt erlebt hat.
Die Ursache der Entgleisung ist weiterhin unklar, aber Beamte haben erklärt, dass eine Untersuchung eingeleitet wurde.
Guy Hedgecoe von der BBC besuchte den Schauplatz, wo eine umfangreiche Polizeiabsperrung in Kraft ist.
